Unsere AGB

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Aufträge gärtnerischer Arbeiten und Lieferungen von Waren und Pflanzen.

  1. 1.     Die Ausführung der gärtnerischen Arbeiten, erfolgt nach fachlichen Grundsätzen.
  2. 2.     Der Auftragnehmer hat die Fertigstellung der Arbeiten dem Auftraggeber anzuzeigen. Eine Abnahmebesichtigung erfolgt innerhalb von 7 Werktagen nach der Anzeige, gemeinsam durch beide Vertragsparteien. Der Auftraggeber kann auf die Abnahmebesichtigung verzichten. Als Verzicht gilt es auch, wenn der Auftraggeber die Besichtigung nicht innerhalb von 12 Werktagen nach erfolgter Anzeige verlangt.
  3. 3.     Durch die vereinbarten Preise werden alle Leistungen abgegolten, die nach der gewerblichen Verkehrssitte, und im Voraus schriftlich vereinbart wurden. Darüber hinausgehende Leistungen werden auf der Grundlage der aufgewendeten Arbeitszeit und der gemachten
    Lieferungen nach den üblichen Verrechnungssätzen berechnet. Abschlagszahlungen auf Grund erfüllter Leistungen und ordnungsgemäßer Zwischenrechnungen sind binnen 8 Tagen zu bezahlen. Die Schluss Zahlung ist alsbald nach der Prüfung und Feststellung der vom  Auftragnehmer vorgelegten Schlussrechnung zu leisten. Der Abzug von Skonto ist unzulässig, wenn er nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Erhöhen sich nach Vertragsabschluss die Preise für vereinbarte Lieferungen oder Leistungen, so werden der Abrechnung auch bei einer vereinbarten Pauschalvergütung, die erhöhten Preise zugrunde gelegt. (Unvorhersehbare Umstände). 8 Tage nach Rechnungserhalt gerät der Rechnungsempfänger automatisch in Verzug. Ab dem Tag werden Verzugszinsen in Höhe der ortsüblichen Bankzinsen plus 8 % berechnet.
  4. 4.     Der Auftragnehmer leistet Gewähr dafür, dass die gelieferten Pflanzen und Materialien in Bezug auf Sortenechtheit der Pflanzen, Güte usw. den verkehrsüblichen Bedingungen entsprechen. In jedem Falle nachgewiesenen Schadens haftet er jedoch nur bis zur Höhe des für betreffende Lieferung von ihm in Rechnung gestellten Betrages. Wenn der Auftragnehmer Pflanzen oder Saatgut geliefert hat, und ihm die Pflege der gärtnerische Anlagen für mindesten ein Jahr seit ihrer Abnahme übertragen ist, so hat er Mängel, die darin bestehen, dass Pflanzen nicht anwachsen, Saatgut nicht aufgeht oder Pflanzen kümmern, während der
    Pflegezeit auf seine Kosten zu beseitigen. Von dieser Verpflichtung ist er befreit, wenn das Nichtanwachsen, Nichtaufgehen oder Kümmern durch höhere Gewalt verursacht wurde. Die Kosten für die Jahrespflege sind unter Angabe der Leistungen gesondert zu vereinbaren
  5. 5.     Mängelrügen über die vom Betrieb gelieferten Pflanzen, Materialien oder von ihm durchgeführte Arbeiten sind nur rechtswirksam, wenn sie schriftlich und fristgerecht erfolgen. Erfolgt eine Abnahmebesichtigung, so müssen Mängelrügen unmittelbar nach derselben schriftlich erklärt werden. Erfolgt keine Abnahmebesichtigung, so müssen Mängelrügen innerhalb von 14 Tagen nach Anzeige der Fertigstellung oder nach Rechnungsstellung erfolgen. Erkennt der Auftraggeber während der Ausführung von Arbeiten oder einer
    Lieferung einen Mangel, so hat er diesen unverzüglich schriftlich Anzuzeigen. Für Materialien und Pflanzen die vom Auftraggeber geliefert bzw. gestellt werden, besteht keine Haftung, Ersatzpflicht oder Garantie. Ersatz oder Garantie leisten wir nur auf bezahlte Leistungen und Materiallieferungen (Wenn die Leistungen nicht bezahlt wurden gehören Sie
    uns, und wir haben kein Ersatzinteresse solange wir dafür nicht entlohnt werden.
  6. 6.     Bei Meinungsverschiedenheiten über Fragen tatsächlicher Art zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer ist für die Beteiligten das Schiedsgutachten einer unparteiischen Stelle bindend. Im fachlich spezifischen Fall ernennt das
    Landwirtschaftsministerium, Abt. Gartenbau des jeweiligen Bundeslandes, auf Antrag einer Partei einen Sachverständigen. Als Fragen tatsächlicher Art sind folgende: Ob Arbeit nach fachlichen Grundsätzen ausgeführt ist, ob die üblichen Verrechnungssätze angerechnet wurden, wann ein Mangel erkennbar war, ob höhere Gewalt oder unsachgemäße Pflege vorliegt und dergleichen.
  7. 7.     Die Rechtsverbindlichkeit der vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen erkennt der Auftraggeber durch die Auftragserteilung an.
  8. 8.     Salvatorische Klausel: Sollte einer oder mehrere dieser AGB unwirksam sein, so berührt dies nicht die anderen.
  9. 9.     Gerichtsstand ist für beide Teile Ribnitz-Damgarten